Nassklebung
Besonders wichtig ist der Kleber bei der maschinellen Kuvertierung. Schnelle Wasseraufnahme, kurze Reaktionszeit und hohe Klebekraft garantieren einen dauerhaften Verschluss der Klappe. Die Lagerfähigkeit der Briefhülle ist durch die Naßklebung nicht eingeschränkt.

Selbstklebung
Die bequeme Art, den Umschlag zu verschließen. Diese Kleber können relativ schnell austrocknen, sodass die beiden Komponenten nicht mehr reagieren und genügend haften. Besonders kritisch bei Recyclingpapieren. Daher wird selbst bei optimaler Lagerung und holzfreiem Papier max. 1 Jahr für die Klebung garantiert. Bei Versandtaschen liegen die Klappen offen, die beiden Klebeschichten können schneller austrocknen. Daher sollte die Lagerzeit beim Kunden 6 – 9 Monate nicht überschreiten.

Haftklebung
Vereinigt hohe Klebekraft mit langer Haltbarkeit auf jedem Papier. Der Abziehstreifen schützt die Klebung vor Austrocknung. Optimal geeignet für große Versandtaschen oder Faltentaschen.

Druckverfahren
Für das Bedrucken von Briefhüllen oder Versandtaschen setzen wir Flexodruck und Offsetdruck ein.

Flexodruck wird während der Herstellung der Kuverts vorgenommen, d.h. der Druck erfolgt von Rolle. Die Papierbahn wird ohne Maschinenwechsel zum Briefumschlag oder Versandtasche weiterverarbeitet. Das Druckbild ist technisch bedingt nicht so Konturenscharf wie Offsetdruck. Das Druckklischee nutzt sich im Laufe des Vorganges ab. Auch die Farbwiedergabe ist während der Auflage Schwankungen unterworfen. Mehrfarbigem Druck oder Rasterdruck sind technisch engere Grenzen gesetzt.

Offsetdruck ergibt ein schöneres Druckbild. Hier bieten sich je nach Druckmotiv und Auflage verschiedene Wege an:
Fertigung vom Blatt – hier wird Bogenware zuerst im Offset bedruckt. Danach die Rohlinge ausgestanzt um daraus dann den Briefumschlag zu fertigen. Macht Sinn bei besonderen Druckmotiven, die nahtlos auf Vorder- und Rückseite gehen sollen. Oder auch bei zusätzlichem, mehrfarbigem Innendruck. Mit dieser Blattfertigung lassen sich auch besondere Papiere (z.B. Imagepapiere) verarbeiten, deren Auflage für eine Rollenproduktion zu gering sind.
Nachträglicher Druck – die häufigste Form. Auf fertige Ware, in der Regel Standardware vom Lager, wird der Druck aufgebracht. Technisch bedingt gibt es einige Einschränkungen oder Besonderheiten. Zum Beispiel ist ein randabfallender Druck nicht immer möglich und führt in der Regel dazu, dass auf der Rückseite "Blitzer" zu sehen sind. Ein sehr wichtiger Vorteil sind die schnellen Lieferzeiten sowie keinerlei Einschränkungen bei den Auflagen. Gedruckt wird auf speziellen Druckmaschinen für Briefhüllen. Normale Druckmaschinen für Bogenware sind dafür nicht geeignet.

In jedem Fall sollten Sie sich von unseren Spezialisten beraten lassen. Denn mit unserer langjährigen Erfahrung können wir Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.

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